SLOWFLYER, QUO VOLIS…….?!

Es begann vor einigen Jahren, als sich im Zeitalter des Modellfluggigantismus – größer-schneller-schwerer – wir uns unbeirrt all dieser Entwicklungen, aus der großen Masse der sogenannten „Normalmodellflieger“ ,deren modellfliegerische Höchstleistungen Hochachtung verdienen, herausschälten und begannen unsere eigenen modellfliegerischen Wege zu gehen. Nach mehr als 30 Jahren Modellflugerfahrung begann sich endlich das Salz in unserer Suppe zu lösen und ein neues Modellflugzeitalter brach für uns an. Wir versuchten die Welt auf den Kopf zu stellen – kleiner-langsamer-leichter – wurde zu unserem Leitspruch. Da es anfangs kaum möglich war Slowflyer-Baupläne, bzw. -Baukästen zu erwerben, bauten wir unsere Modelle einfach selbst. Modelle mit 350 Gramm Fluggewicht bei etwa einem Meter Spannweite, bestückt mit damals erhältlichen „Mikrokomponenten“ waren eine Sensation. Erfolge und Niederlagen wechselten sich ab, genauso wie das oft mitleidige Lächeln anderer Vereinskollegen und deren Bewunderung.

Schließlich, das Jahr 1998 sollte ein Quantensprung in unserer modellfliegerischen Entwicklung sein. Beim intensiven Studium entdeckte ein Vereinskollege in einer Flug-Modell-Techn...-Zeitschrift die Werbeeinschaltung für den Bausatz eines „echten“ Slowflyer namens „Wespe“ der Firma WES-Technik. Schon bald lag diese Werkstoffpackung (ausgesuchtes Balsaholz und Plan) zu Hause. Der mitgelieferter Katalog öffnete uns neue Welten........ .....Slowflyer der Extraklasse:

   

Erfahrungsbericht „Little Bee“ von Dr: Renato Mandl, Klagenfurt

 Die „Little Bee“ ist ein schnell zu bauender SlowFlyer. Der Bausatz besticht durch hohen Vorfertigungsgrad und Qualität.
Alle für die Flugeigenschaften wesentlichen Teile sind bereits zusammengebaut.
Meine einzigen Änderungen vom Bauplan waren, dass ich aus Festigkeitsgründen nicht das vorgesehene Balsafahrwerk, sondern ein Karbonrohrfahrwerk eingebaut habe. Aus Gewichts-bzw. Bequemlichkeitsgründen habe ich auf eine Farbgestaltung verzichtet.

Das Arbeiten mit der ultraleichten 2g Kondensatorfolie-Folie ist nur beim ersten Mal sehr gewöhnungsbedürftig, beim 2.-3. Mal eigentlich nicht viel schwieriger als mit den üblichen Bügelfolien.

Herr Scholl empfahl mir für diesen SlowFlyer folgende Komponenten als Optimalausstattung mit von mir ausdrücklich gewünschter Leistungsreserve (kann nie schaden!): LeichtServos 2,4g, Empfänger R4P-JST, Regler HF 100, Antriebsset Nr.3(DC1717 1:11,8), CarbonPropeller 23x12 und LithiumPolymer-Akku 1x3 Pack 145mAh.  

Das Ergebnis war dann ein Modell bei dem einfach alles stimmte: die technischen Daten in der Modellbeschreibung sind absolut real !

Das Abfluggewicht beträgt mit oben genannten Komponenten wirkliche 78g mit dem "schweren" Antriebset Nr. 3 !!

Flugzeiten von mehr als 20 min. werden auch bei unökonomischen Flugstil jederzeit problemlos erreicht oder überschritten !

Und der Antrieb ... :-)   :-)   :-) bietet ein Leistungsspektrum vom langsamsten SlowFlyer-Flug (fast Schritttempo - äußerst kultiviert und leise) bis zum senkrechten Steigflug.

Fazit: die Flugeigenschaften der Little Bee sind traumhaft!

Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.

 

Der leichteste-stärkste / stärkste-leichteste SlowFlyer den unser SlowFlyer-Verein bisher gesehen hat !    

  

Im Flug ist die kleine Biene eigentlich unzerstörbar, beim Transport allerdings ist sie sehr verletzlich. Aus diesem Grund habe ich daher eine eigene Transportbox angefertigt.  

 Ich kann dieses Modell allen Piloten die bereits Modellbau und SlowFlyer-Erfahrung haben nur wärmstens empfehlen ( absolute Königsklasse ! ) .